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Hilfe und Beratung für Alkoholtrinker und ihr Umfeld

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Hilfe und Beratung für Alkoholtrinker und ihr Umfeld

Wie widersteht man der Versuchung in Gesellschaft ?

Es gibt Situationen mit hohem Risiko, Auslöser, die eine quasi reflexartige und sofortige Rolle im Verlangen nach Alkohol spielen. Um jeden Preis zu vermeiden sind Situationen, in denen man Zeit mit Menschen verbringt, die viel trinken.

Eine Person, die sich vor Versuchungen schützt und es schafft, sich von Freunden fernzuhalten, mit denen er früher konsumierte, verringert das Rückfallrisiko erheblich. So lautet die Schlussfolgerung von Dr. C. Uehlinger, Psychiater und Suchtforscher.

Diese Perspektive beunruhigt Männer, die ihre Abende mit ihren Freunden an der Bar verbringen Sie rufen aus "Aber dann bin ich ja alleine !" Das stimmt.

Anfangs sagen die, die ihr früheres Leben aufgegeben haben, dasselbe: „Seitdem ich nicht mehr trinke, habe ich den Eindruck, mich von der Welt abgeschnitten zu haben. Das fällt mir schwer.“ Die Personen, die konsumieren, treffen sich truppweise in Bars und Lokalen . Sie geben einen aus und vertreiben so ihre Abende. Wer mit dem Trinken aufhört, gehört nicht mehr dazu.

Patienten, die versucht haben, etwas Zeit mit ihren alten Freunden zu verbringen, erzählen, dass diese sie sehr stark unter Druck gestellt haben, um sie davon abzubringen ein alkoholfreies Getränk zu bestellen.

„Die Gruppe fühlt sich von der Abstinenz bedroht. Wer nicht trinkt, wird gebrandmarkt. Wenn der Abstinenzler der Versuchung nicht nachgibt, grenzt er sich entweder selbst aus oder er wird ausgeschlossen, und ist nun allein. Das ist aber nur vorübergehend so, weil nach und nach ein neues Beziehungsnetzwerk aufgebaut wird ", so der Bericht von Dr. C. Uehlinger.

Deshalb ist es ratsam,

  • die Gesellschaft von Menschen, die trinken, zu vermeiden,
  • Gaststätten und Orte, die von Freunden besucht werden, die noch trinken, zu vermeiden, wenn das nicht möglich ist, sich wenigstens gegen den Druck seiner trinkenden Mitmenschen wappnen. sich seiner Motivierung bewusst sein und üben, sie geltend zu machen (wie im Theater, vor einem Spiegel).

 

Quelle 

  • Claude Uehlinger & Marlyse Tschui (2006). Quand l'autre boit: Guide de survie pour les proches des personnes alcooliques. Editions J'ai lu (Bien-être).  Extrait du chapitre "l'après-sevrage".

 

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