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Hilfe und Beratung für Alkoholtrinker und ihr Umfeld

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Statistiques

Die Jugendlichen und der Alkohol

Es ist eine erstaunliche Tatsache, dass die Jugendlichen vor allem zuerst in ihrem familiären Umfeld Zugang zum Alkohol haben (1/3 der Eltern stellen den Jugendlichen Alkohol zur Verfügung). Dann sind es die geltenden Werte durch die Jugendlichen in Gruppen ihres Alters, die starken Einfluss auf den Alkoholkonsum haben.

Wöchentlicher Alkoholkonsum der schweizer Schüler und Schülerinnen zwischen 13 und 15 Jahren.

Die Anzahl der Jugendlichen, die mindestens einmal pro Woche Alkohol konsumieren hat zwischen 1986 und 2014, vor allem bei den 15-Jährigen, zugenommen. Gute Nachricht: in den letzten zehn Jahren ist diese Tendenz - vor allem für die zwei Altersgruppen und beide Geschlechter – am Sinken !

Hier die erstaunliche Tatsache, entgegen der vorherrschenden Meinung: Der Anteil der Schüler, die mindestens zwei Trunkenheitszustände durchlebten, hat in allen Altersklassen seit 1986 zugenommen. Danach konnte eine Kehrtwende der Tendenz ab 2002 bei den 15-Jährigen und ab 2010 bei den 13-Jährigen beobachtet werden.

Die 15-jährigen Mädchen trinken generell viel weniger Alkohol als die Knaben des gleichen Alters. Sie ziehen Alcopops und Bier vor, während bei den Knaben vor allem Bier getrunken wird.

  die Arten des Alkoholkonsums in der Schweiz
 

Sporadische Trunkenheit: das binge drinking (Komasaufen)

Der Alkoholkonsum scheint bei den Jungen zwischen 20 und 24 Jahren problematisch zu sein. Er manifestiert sich durch sporadische Trunkenheit immer häufiger, auch «binge drinking oder «Rauschtrinken» (Komasaufen) genannt.

Im 2016 hatte ungefähr ein schweizer Jugendlicher von zehn (10,3 %) mindestens einmal pro Woche eine exzessive, sporadische Alkoholkonsumation, das heisst mehr als vier Gläser (bei den Frauen) oder mehr als fünf (bei den Männern) bei einer einzigen Gelegenheit. Dies ist vor allem bei den jungen Männern der Fall:

Der Zugang zum Alkohol

91 % der Jugendlichen von 15 Jahren finden, dass es «sehr einfach» oder «einfach» ist, Bier zu kaufen, 86 % sagen das vom Wein und 70 % von den Spirituosen (das gesetzliche Alter liegt bei 18 Jahren).

Die Jugendlichen von 15 Jahren haben prinzipiell Zugang zu Alkohol während Festen oder mittels Freunden und Bekannten. Einer von vier Jugendlichen gibt an, selbst Alkohol in einem Laden gekauft, in einer Bar, einem Kiosk oder Restaurant konsumiert zu haben.

Um mehr zu erfahren 

 
 

Quellen

Von der Originalsprache Französisch ins Deutsche übersetzt: Theres Aeschbacher

 

Der Alkoholkonsum in der Schweiz, in Europa und weltweit

Wie in zahlreichen andern Industrieländern geht auch in der Schweiz der Alkoholkonsum seit den 80-er Jahren stets zurück. Der Alkoholkonsum ist in den letzten zwanzig Jahren pro Einwohner um eineinhalb Liter gesunken. Im Jahr 2017 betrug er 7,8 Liter purer Alkohol pro Jahr und Einwohner.

In der Schweiz betrifft dies vor allem eine Reduktion der Weinkonsumation.

 

Frankreich und seine Nachbarländer

Mit 11,7 Litern Alkohol pur pro Einwohner im Jahr ist Frankreich über dem Mittelwert der Schweiz, wie auch Belgien (13,2), Grossbritannien (12,3), Deutschland (11,4) Spanien (9,2) und Italien (7,6).

transversal alcool  • Neue Tendenz in Frankreich: die Anzahl der kleinen Brauereien ist in fünf Jahren um das Doppelte gestiegen: im Jahr 2016 waren es 900. Eine Brauerei von zehn in Frankreich wurde von einer Frau gegründet (Quelle : Les echos (2017)).

Internationaler Vergleich der Alkoholkonsumation pro Einwohner

Global ist Europa die Region wo weltweit am meisten purer Alkohol pro Person und Jahr mit 10,3 Litern - gegenüber Südost-Asien mit 4 Litern, 6 Litern in Afrika und 8,2 Litern in Amerika - getrunken wird. Die Konsumation ist aber mit der wirtschaftlichen Entwicklung vor allem in China und Indien am Steigen. Hingegen bleibt die Konsumation in islamischen Ländern niedrig.

Nach der World Health Statistics 2017 (WHO) , sind die Litauer die stärksten Trinker mit 18,2 Liter purem Alkohol pro Person und Jahr. Danach kommen die Weissrussen (16,4), die Moldavier (15,9), die Russen (13,9), die Rumänen et die Tschechen (13,7). In den osteuropäischen Staaten ist die Quantität des puren Alkoholkonsums anfangs der Jahre 2000 gestiegen.

Die bevorzugten Getränke sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. So bevorzugen z.B. europäische und afrikanische Länder das Bier, während in europäischen Ländern, die Wein produzieren, dieser bevorzugt wird. Was die Spirituosen anbelangt, so werden diese in osteuropäischen Ländern, in Asien und gewissen Inselstaaten, bevorzugt. Die Tendenz in Sachen Bevorzugung verändert sich, mehr und mehr interessieren sich die Konsumenten auch für Getränke, die nicht in ihren Ländern produziert werden.

Diese Konsumationsdaten sind nicht wirklich repräsentativ, denn viele Alkoholherstellungen (durch Private oder auf dem Schwarzmarkt) können nicht national erfasst werden und treten in den Befragungen nicht auf. Daher handelt es sich hier nur um eine ungefähre Darstellung der gegenwärtigen Situation des weltweiten Alkoholkonsums.

 

Von der Originalsprache Französisch ins Deutsche übersetzt: Theres Aeschbacher

Quellen:

Verbrauchsstatistiken

Im Jahr 2017 konsumieren etwa 74,3% der Schweizer geringe Mengen Alkohol oder sind abstinent. Die restlichen 25,7% fassen die stark gefährdeten Konsumenten und alkoholabhängige Personen. Jede zehnte Person (11%) gab an, täglich Alkohol zu trinken (15% der Männer und 7% der Frauen).

Die gute Nachricht ist, dass der Alkoholkonsum in Gesamteuropa seit den 80-er Jahren laufend abnimmt.

Bei den Schweizer Jugendlichen zeigt die HBSC-Schülerbefragung dass der wöchentliche Alkoholkonsum stark abgenommen hat.

Quellen